Crazycatlady: Ein Tag mit Katzen

Katzenliebhaber aufgepasst: Ein lustiger Einblick in das Leben mit Katzen. Wer kennt es nicht auch? Auch wenn man sich oft genug über sie ärgern muss, kann man sich ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen. Dass die Katzen der Boss sind, ist schon lange klar. Wie der Alltag mit ihnen aussieht, habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst – natürlich auch interessant für all jene, die sich eine Katze anschaffen wollen!

Mein Tag mit Katzen

04:30 Uhr: Ich werde durch ein Kratzgeräusch geweckt. „Ach, komm Heri, lass mich noch wenigstens eine Stunde schlafen, es ist viel zu früh!“ Mein Kater kratzt an meinem Kasten, einerseits will er hinein, andererseits will er, dass ich aufstehe und ihn füttere. Ich bleibe stark und versuche es so gut wie möglich zu ignorieren. Schlafe wieder ein, werde aber im halb Stunden Takt geweckt – Katzen können ganz schön hartnäckig sein.

07:30 Uhr: Pizzi versucht mich zu wecken, beginnt zu miauen. Er weiß, genau wie er es schafft, dass ich wach bin. Irgendwann gebe ich auf. Katzen kennen keine Gnade und kein Wochenende. Auch wenn ich lange aus war, ist um halb acht Fütterungszeit. Okay, manchmal schummle ich,  dann lass ich die Katzen anschließend in den Garten und leg mich dann wieder ins Bett.

Aber es hat auch was gutes, seitdem ich Katzen habe, habe ich kaum verschlafen. Man kann nach ihnen die Uhr richten. Auch wenn der erste „Wecker“ schon um halb fünf in der Früh „abgeht“. Morgens haben wir auch immer ganz innige Momente, da dürsten sie fast nach Liebe und ich nutze die Gelegenheit natürlich gern.

katze, heri, mein leben mit katzen

Hach, wenn Heri doch auch in der Nacht auch so seelenruhig schlafen könnte.

08:00 Uhr: Wenn ich daheim bin, gibt’s eine richtige Streicheleinheit, die Herren schnurren einfach so süß. Da ist dann auch der frühe Weckdienst wieder vergessen. Muss ich los, ärgere ich mich mal wieder über die Katzenhaare – die sind einfach überall. Und im Stress ist mein Abroller wieder einmal unauffindbar.

10:00 Uhr: Wenn ich daheim bin, wurde die Balkontür zum hundertsten Mal geöffnet. Meine Katzen können sich einfach überhaupt nicht entscheiden, ob es besser ist der warmen Wohnung zu sitzen oder draußen in der Natur, wo Regenwürmer lauern. Bin ich nicht daheim – z.B. auf der Uni – denke ich mir was die Beiden gerade machen. Wahrscheinlich schlafen sie – natürlich IN meinem Kasten.

16:00 Uhr: Nach dem tausendsten Öffnen der Balkontür gebe ich auf – sie bleibt gleich ganz offen. Pizzi fängt langsam an zu nerven, um fünf ist Essenszeit und erinnert mich jeden Tag aufs Neue daran. Falls ich auf der Uni war, komm ich jetzt so circa heim. Ich begrüße die Herren mit einem „Hello Boys“ und einer Portion Streicheleinheit. Während ich meine Hausübungen mache, sitzen sie selig neben mir – wenn sie nicht wieder mal in den Garten wollen.

So sieht übrigens Pizzi aus, wenn man ihn weckt…

17:30 Uhr: Hab ich schon einmal erwähnt, wie hartnäckig Pizzi sein kann? Deswegen gibt es jetzt auch schleunigst Futter, man will den werten Herrn Kater natürlich nicht verärgern. Obwohl ihm so eine Diät vielleicht sogar mal gut tun würde….

20:00 Uhr: Während ich fernsehe, bringt mir Heri einen Regenwurm. Ich weiß, ich sollte mich geehrt fühlen, aber das Einzige, was ich fühle ist Ekel.

21:30 Uhr: Langsam wird es gemütlicher und die Herren machen sich fertig für die Schlafenszeit. Ein paar Streicheleinheiten hier, ein paar Mal Schmusen dort. Das Katzenspielzeug beziehungsweise eine Schachtel wird inspiziert und achja, fast vergessen, natürlich: der Balkon ist immer noch interessant.

22:00 Uhr/22:30 Uhr: Ich gehe schlafen und die Herren folgen mir natürlich. Beim Einschlafen hoffe ich ein bisschen, dass Heri mal länger schläft. Weiß aber schon jetzt, dass ich wieder früh morgens geweckt werde. Irgendwann kommt Pizzi dann ins Bett. Mitten in der Nacht komme ich auf, und Heri und Pizzi schnurren. Ach Gott, sie sind auch wirklich süß auch wenn, das mit der Balkontür ganz schön nervig ist.

Na, wie gefällt euch der Einblick in ein Leben mit Katzen?
Habt ihr auch Katzen und erkennt ihr eure in meinem Text wieder? – Ich freue mich auf eure Antworten. 

Wer noch mehr zum Thema „Crazycatlady“ lesen möchte, findet hier eine Anleitung, wie man in nur wenigen Schritten zu einer wird. 

Aber kann man bei diesem Anblick überhaupt lange böse sein? Ich denke nicht!

 

Lisa Höllebauer

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