Nähtipps Umsetzung

DIY: Meine ultimativen Nähtipps

Dienstag-Abend startete die  zweite Staffel der Nähsendung „Geschickt eingefädelt“ mit Stardesigner Guido Maria Kretschmer. Wie ihr vielleicht bei den 11 Fragen an die ehemalige Jurorin Anke Müller lesen konntet, bin ich der absolute Fan der Sendung und möchte auch heuer wieder keine einzige Folge verpassen. (Ihr wisst also schon, wo ihr mich dienstags um 20:15 Uhr findet).

Ich selbst liebe es zu nähen und ich versuche mich stätig zu verbessern. Bei meinem letzten Vorhaben (schöne Vorhänge für das Schlafzimmer) hab ich mir meine ultimativen Nähtipps für euch notiert. Damit gelingt das nächste Projekt ganz bestimmt.

Nähtipps  #1: Stoffe

Nähtipps #1 Stoffauswahl

Die Stoffauswahl ist der erste wichtige Schritt für das Nähprojekt!

Bei der Auswahl der Stoffe verwende ich vor allem Baumwoll- und Leinenstoffe, da diese besonders leicht zu vernähen sind. (Auch die Vorhangstoffe bei Ikea sind toll für erste Nähprojekte!)

Rechnet beim Zuschnitt immer noch ein paar Zentimeter extra Stoff ein (man kann sich ja mal verschneiden und dann wäre es schade, wenn das ganze Projekt dadurch auf Eis gelegt wird).

Achtet immer darauf, ob ihr links auf links oder rechts auf rechts nähen müsst, damit erspart ihr euch ganz schön viel Trennerei. Mir ist es schon einmal passiert, dass ich erst am Schluss bemerkt habe, dass ich die falschen Seiten zusammengenäht habe und schwubs musste alles noch mal von neu begonnen werden.

Nähtipps #2: Projekte

Nähtipps: Projekte

Aller Anfang ist oft schwer, mit der richtigen Auswahl der Projekte, kann man sich aber schnell über Fortschritte freuen.

Wählt vor allem für den Beginn einfache Projekte. Es hilft absolut nichts, wenn man sich anfangs schon an ein aufwändiges Projekt wagt. Startet am Besten mit Polster, Vorhänge oder Taschen und nehmt euch erst später schwierigere Dinge vor.

Ich selbst wollte am Anfang eine kurze Hose nähen und das war so demotivierend, dass meine Nähmaschine Monate lang nicht mehr ausgepackt wurde.

Lasst euch also ruhig Zeit! Ich habe bei meinem zweiten Start mit der Nähmaschine mit Polster begonnen und dies dann nach und nach gesteigert.

Falls ihr kein Schnittmuster habt, verwendet als Vorlage ein Kleidungsstück. Ich schaue mir oft an, wie meine Röcke genäht wurden und verwende diese dann als Vorlage für meine eigenen Ideen.

Nähtipps #3: Die Umsetzung

Nähtipps Umsetzung

Nähen ist wie Zaubern können, hat man einmal den Dreh raus, kann man die tollsten Kleidungsstücke kreieren.

Seid beim Zuschneiden der Stoffe extrem genau und markiert alles was ihr später brauchen könntet.

Steckt die Stoffe, die zusammengenäht werden, mit Stecknadeln zusammen. Wer ganz fleißig ist, darf sie obendrauf zusammenheften.

Bügeln ist das A&O und hilft immens bei der Umsetzung.

Bevor ihr zu nähen beginnt, macht euch mit eurer Nähmaschine vertraut und stellt sie so ein, wie ihr das möchtet. Achtet vor allem auf die richtige Einstellung des Stichmusters und die Länge.

Versäubert eure Stoffe! Ich endle wirklich alle Stoffe bevor ich sie zu nähen beginne, dann habt ihr einfach viel länger etwas vom Ergebnis und müsst euch nicht über weg stehende Fäden ärgern.

Schneidet sofort alle unnötigen Fäden weg, so kommt ihr nicht durcheinander und habt anschließend viel weniger Arbeit.

Näht langsam, damit ihr einen gewissen Rhythmus bekommt und die Nähte auch schön gerade sind.

 

Doch der wichtigste Nähtipp ist wahrscheinlich: Üben, üben, üben und Spaß dabei haben. Das Gefühl etwas Selbst-Genähtes in der Hand zu halten ist einfach unbeschreiblich. All meine Vorhänge sind selbstgemacht und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sie mir anschaue, über meinen Erfolg. Und pfuschen ist auf alle Fälle erlaubt, wichtig ist, dass das Endergebnis stimmt!

 

Habt ihr auch noch wichtige Nähtipps für Anfänger?
Näht ihr auch gerne? Was ist euer liebstes Projekt?

Ihr habt noch immer nicht genug von meinen Tipps?
Ich habe hier die besten Tipps und Tricks rund ums Backen zusammengefasst!

 

 

8 Gedanken zu „DIY: Meine ultimativen Nähtipps

    • Lisa Höllebauer sagt:

      Das ist ein wirklich toller Tipp!
      Vor allem wenn man etwas falsch macht, kann man ja noch trennen und das Projekt retten.
      Also alles halb so schlimm! Der Trenner wird der beste Freund – vor allem bei mir war das so 😉
      Und wie sagt man so schön probieren geht über studieren!

      Alles Liebe
      Lisa

  1. S.Mirli sagt:

    Ich gestehe, ich habe die Sendung noch nie gesehen, obwohl ich ein Fan vom lieben Herrn Guido bin…naja, ich schaue aber auch wirklich so gut wie gar nicht mehr fern. Meine Nähkünste gehen nicht über Hosen und Rock-Kürzungen hinaus, aber das bekomme ich ganz anständig hin. Allerdings habe nähen wirklich auch noch in der Schule gelernt, aber ich glaube ich bin viel zu ungeduldig dafür, umso mehr Respekt habe ich vor allen, die richtig tolle Kleidund selber machen. Hut ab, was für ein schönes Hobby. Ich will deine Kreationen sehn :-), trau dich. Ich wünsche dir noch einen ganz faaabelhaften almost friday, alles Liebe und ganz ganz liebe Grüße, x S.Mirli (http://www.mirlime.com)

    • Lisa Höllebauer sagt:

      Ja man braucht wirklich etwas Geduld, das ist auch bei mir immer ein bisschen das Problem, ich bin ja sooo ungeduldig, aber ich versuche mich zu bessern 😉
      Ja vielleicht zeig ich euch wirklich mal ein selbstgemachtes Kleidungsstück von mir. Ich bin da ja auch noch nicht soo gut darin, ich beneide alle, die das super gut können und sich wirklich alles selber nähen. Bin jetzt aber wieder fleißig am Üben, damit ich das auch irgendwann mal hinkrieg 🙂
      Alles Liebe
      Lisa

    • Lisa Höllebauer sagt:

      Ja das finde ich auch ganz toll am Nähen.
      Trau dich einfach! Wie gesagt, es braucht ein bisschen Übung, aber nähen ist ein richtiges Handwerk, das man lernen kann 🙂

  2. Tabea sagt:

    Hach, das passt ja perfekt, wo ich doch gestern das erste Mal seit über einem Jahr wieder etwas genäht habe.
    Deine Tipps finde ich echt super, denn da habe ich selbst wohl einiges „falsch“ gemacht, als ich mir das Nähen vor 4 Jahren selbst beibrachte… ich startete nämlich direkt mit einer Handtasche mit Reißverschluss und hatte wohl mehr Glück als alles andere, dass sie halbwegs gut geworden ist und ich sie nach wie vor gern verwende 🙂

    Einen Tipp hätte ich noch zur Projektwahl: Es gibt doch so viele kostenlose Schnittmuster im Netz, vielleicht findet man da auch was. Das einfache Kimono-Tee ist ja sehr berühmt.

    Wie toll ein Bügeleisen ist, habe ich gestern erst gemerkt. Vorher habe ich nie eins benutzt – was für ein Fehler!!! 😉

    Liebe Grüße

    • Lisa Höllebauer sagt:

      Oh dann passt das doch echt super!
      Natürlich kann man mit einem anspruchsvolleren Projekt auch beginnen, wenn man aber dann nicht mit ein bisschen Talent gesegnet ist, kann das ganz schön in die Hose gehen.
      Das mit den Freebooks ist ein guter Tipp – danke das hab ich ja ganz vergessen.
      Alles Liebe und noch viel Spaß beim Nähen
      Lisa

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