11 Fragen über Mode an Austrofred

Wen man ihn sieht, ist man sich nicht sicher, ob er oder Freddie Mercury vor einem steht – kleidungstechnisch gesehen. Von wem ich rede? Natürlich von niemand geringeren als Austrofred –himself. Der Champion – wie Austrofred liebevoll von seinen Fans genannt wird – brilliert nicht nur  als Rocksänger und Entertainer, sondern auch als Schauspieler (Giving Gas!), TV-Personality  oder Schriftsteller (Pferdeleberkäse).  Vielen ist er bestimmt noch wegen seinen Auftritten als Reporter bei der ORF-Sendung „Willkommen Österreich“ bekannt.

Der Champion sagt dir noch nichts? Dann empfehle ich das schleunigst nachzuholen oder sich am Besten gleich die volle Ladung live zu geben (das gilt übrigens auch für all jene, die ihn kennen!). Der Rockstar ist nämlich gerade mit seiner Show Austrofred Academy auf Tour (die Tourdaten findet ihr hier) und gibt Tipps und Tricks für die Star-Karriere (laut Plakat: die einzige Schulung, die halbwegs etwas bringt!)

Mir hat der Entertainer 11 Fragen über Mode beantwortet und uns somit einen kleinen Einblick in seinen Kleiderschrank gegeben.

Was ist das verrückteste Teil in deinem Kleiderschrank?
Definiere verrückt! Ich habe in meinem Kleiderschrank ein paar Latex-Hot-Pants, wo sicher viele Leute gleich sagen, das ist ja ein Fetisch, wäh, und das Dirndlkleid daneben, das finden sie super.
Dabei kommt das Dirndl viel schräger, wenn ich es auf der Bühne anhabe.

Auf welches Kleidungsstück willst du nicht verzichten und wieso?
Auf ein Schweißband. Wenn man so ein 80er-Jahre-Rock-Styling fährt wie ich, dann ist das ein unverzichtbares Accessoire. Wobei ich sagen muss: Stirnbandl finde ich nicht gut, das schreit zu sehr „retro“, ich mach das mehr auf subtil,  mit Klasse, mit Stil.

Welches Kleidungsstück sollte jede/r im Kasten haben?
Einen Morgenmantel aus Satin. Ich glaube, die Welt wäre eine bessere, wenn die Leute mehr Satin-Wäsche hätten, weil das ist, wie wenn du immer gestreichelt wirst. Und natürlich entwickelst du dich zu einem zufriedeneren Menschen, wenn du viel gestreichelt wirst, das wird dir ein jeder Kinderpsychologe bestätigen.

Wie würdest du deinen Modestil in drei Worten beschreiben?
Dynmaisch, effektiv, straßenverkehrstauglich

Welche Mode aus einer vergangenen Epoche würdest du gerne tragen und warum?
Ich glaube, so ein barockes Ludwig der Vierzehnte-Outfit täte mir super stehen… das hat auch den Vorteil, dass man durch die dazugehörige Perücke nicht sieht, dass bei mir das Deckhaar langsam nachlässt.

Elf Fragen über Mode an Austrofred

Dynamisch, effektiv, straßenverkehrstauglich – mit Lederjacke in einer Signalfarbe erfüllt Austrofred seinen persönlichen Stil voll und ganz.

Gibt es jemanden der dich modisch inspiriert?
Ganz klar natürlich der Freddie Mercury, aber das ist natürlich beruflich nahe liegend, nachdem ich als Mercury-Interpret arbeite.

Stell dir vor, du dürftest Freddie Mercury treffen, was ziehst du an?
Das ist eine sehr gute Frage, weil natürlich kann ich da ja nicht 1:1 eines seiner Outfits anziehen, da kommt er sich ja verarscht vor. Gleichzeitig kann ich mich auch nicht in zerrissenen Jeans vor einen Freddie Mercury stellen, weil da lacht er mich aus. Zu Recht. Ich glaube, ich täte einen leichten Sommeranzug anziehen, mit einem witzigen Accessoire, zum Beispiel einer Augenklappe, so piratenmäßig.

Was trägst du eigentlich privat?
Privat gibt es bei mir nur in den eigenen vier Wänden und da habe ich meistens einen einfachen Jogginganzug aus einem Seidenstretchstoff an, oder auch einmal gar nichts. Sieht ja keiner. Und hin und wieder muss man die Haut ja auch atmen lassen, die braucht ja einen Sauerstoff.

Was ist dein absolutes Mode-No-Go?
Jeans und Leiberl. Weil ich denke mir, ich bin ein erfolgreicher Rocksänger, das darf man mir auch ansehen, da brauche ich nicht daherkommen wie ein verlauster Teenager, der sich von seinen tausend Euros Taschengeld nichts zum Anziehen kaufen kann.

Lifeball oder Opernball? Und viel wichtiger: Was würdest du tragen?
In meiner Liga kommst du fast nicht drumherum, dass du beim Opernball dein Gesicht herzeigst, aber lustiger ist es sicher am Lifeball, wobei ich mir noch sehr unschlüssig wäre bezüglich Outfit… Ich träume ja schon länger davon, dass ich mir einmal das Freddie-Outfit aus dem „It’s a Hard Life“-Video nachschneidern lasse, den roten Einteiler mit den Augen, falls du das kennst. Aber das geht natürlich voll ins Geld, und dann will ich es nicht haben, dass dieses Mega-Kostüm untergeht, weil alle drumherum auch so geile Outfits haben. Das würde ich dann lieber bei der Galanacht des Sports anziehen, weil den ganzen Schifahrern und Fußballern hängt es da sicher voll die Kette aus, wenn sie das sehen.

Hast du einen Tipp in Sachen Mode für die Leser?
Es gibt ja den Spruch: Fake it till you make it, und genauso ist es auch. Du musst einen Rockstar darstellen bevor du einer werden kannst, genauso wie auch der Journalist einen Journalisten darstellen muss und ein Arzt einen Arzt. Wenn du zum Doktor gehst, dann willst du ja auch nicht, dass der sagt, Entschuldigung ich komm grad frisch von der Uni, sondern der hat sich zu verhalten wie ein Doktor… Und genauso ist es auch mit der Mode. Man darf nicht sagen: Das ist ein geiles Outfit, aber für mich ist das nichts, das soll die Lady Gaga anziehen. Das ist feig! Weil dann muss man halt so werden, dass man hineinpasst.

Hach, schöner hätte ich es nicht sagen können!
Wer mehr von Austrofred wissen möchte, besucht am Besten seine Academy.
Wer noch immer nicht genug von meinen 11 Fragen hat, klickt am Besten hier.

2 Gedanken zu „11 Fragen über Mode an Austrofred

  1. S.Mirli sagt:

    Viiiielen Dank für den kleinen Lachflash am Dienstagmorgen, das hab ich gebraucht und ich habe jetzt zwar etwas verstörende Bilder von Latex-Hotpants und Satinmorgenmantel vor mir, aber für mein Kopfkino kann ja niemand etwas. Auf alle Fälle bin ich derselben Meinung: fake it till you make it, wobei ich selber wohl noch daran arbeiten muss, ich bin leider viel zu oft auf der Understatementschiene unterwegs. Ich wünsche dir noch einen ganz fabelhaften sonnigen Herbsttag, alles Liebe und allerliebste Grüße, x S.Mirli (http://www.mirlime.com)

    • lhoellebauer sagt:

      Ich finde „fake it till you make it“ sollte einfach das Motto von jedem sein – und er hat einfach sowas von recht damit!
      Hab mir schon überlegt, mir den Spruch auszudrucken und auf meinen Kleiderschrank zu hängen – ist doch cool.
      Alles Liebe
      Lisa

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