Toronto – die Stadt der Eichhörnchen

Ich liebe es fort zu fahren, eine neue Stadt zu entdecken, neues Essen zu probieren und durch die unzähligen Straßen zu schlendern. Letzte Woche war ich in Toronto und da ich im Internet einfach viel zu wenig Infos gefunden habe, habe ich die Stadt und was man dort erleben kann in einen Beitrag zusammengefasst.

Wissenswertes:

Toronto ist die größte Stadt Kanadas und fast die Hälfte der Einwohner ist außerhalb von Kanada geboren. Die Vielfältigkeit spiegelt sich daher auch im Essen wieder: Eine typische Küche gibt es nicht wirklich, vielmehr lebt die Stadt von der Vielfalt – so gibt es Chinatown, Koreatown, Little Italy oder auch Little Portugal.
In Toronto leben circa 2,6 Millionen Menschen, aber auch gefühlt gleich viele Eichhörnchen, die es sich in den vielen Parks (im Stadtgebiebt gibt es weit über 200) der Stadt gut gehen lassen. Die Einwohner sind wirklich sehr freundlich und hilfsbereit – das Klischee stimmt also – schon am Flughafen wurde uns der Weg zu unserer Unterkunft genauestes erklärt und in unserem Stadtplan eingezeichnet. Auch wird man gleich nach der Begrüßung gefragt wie es einem geht.

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Was man sich in der Stadt ansehen sollte:

  • CN-Tower: Das Wahrzeichen von Toronto ist das höchste freistehende Bauwerk von Süd- und Nordamerika. Man kann auch mit einem Lift auf den Turm fahren – wir haben das zwar nicht gemacht, aber angeblich hat man eine fabelhafte Aussicht auf das Zentrum.
  • Hafen von Toronto: Der Hafen von Toronto ist wirklich schön und ein Spaziergang mit Blick auf den Ontario See lohnt sich auf alle Fälle. Der See ist so riesig, ich hatte immer das Gefühl ich wäre direkt am Meer.
  • Toronto Islands: Wenn man schon am Hafen ist, zahlt sich eine Fahrt mit der Fähre zu den Toronto Islands auf alle Fälle aus. Erstens hat man einen tollen Ausblick auf die Skyline von Toronto und zweitens vergisst man auf der Insel den Trubel der Stadt. Auch für Kinder ein tolles Ausflugsziel – es gibt nämlich einen kleinen Vergnügungspark, einen Streichelzoo und ein Entdecker-Camp auf der Insel. Ein Ticket kostet 7 Dollar für beide Richtungen und ist somit auch noch super günstig.
  • ROM (Royal Ontaria Museum): Das größte Museum Kanadas ist schon von Außen ein echter Hingucker (der Neubau wurde von Daniel Libeskind entworfen), drinnen findet man Sammlungen zur Naturwissenschaft, Archäologie, Kunst- und Kulturwissenschaft.
  • AGO (Art Gallery of Ontario): Mit den Sammlungsschwerpunkten Kanadische Malerei, Europäische Malerei und Skulpturen von Henry Moore ist es eines der größten Kunstmuseen Nordamerikas.
  • Hockey Hall of Fame: Hier entdeckt man die besten Eishockeyspieler der Welt.
  • Ripley’s Aquarium: Es gibt 1.600 Unterwassertiere zu entdecken – vor allem für Familien ist es ein Besuch wert.

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Was man sich außerhalb der Stadt ansehen sollte:

  • Niagara Fälle: Wenn man in Toronto ist, sollte man sich die Niagara Fälle nicht entgehen lassen (auch wenn ich mir sie viel, viel größer vorgestellt habe!), auch die Stadt bei den Niagara Fällen (ja die sind eigentlich in einer Stadt) ist ein Besuch wert, da sie an Las Vegas erinnert. Es werden zahlreiche Touren von Toronto aus angeboten, auch wir sind mit dem Bus dorthin, wer sich ein Auto mieten möchte, fährt ca 1,5 Stunden.
  • Kingston – 1000 Islands: Die 1000 Islands liegen im Grenzgebiet von Kanada und der USA und von Kingston aus kann man eine Bootsfahrt in das Gebiet machen. Auch wenn es an diesem Tag unfassbar kalt war, hat sich die Zugfahrt dorthin (ca. 2. Stunden) trotzdem ausgezahlt. Wer sich vorab informiert, könnte eine Tour zu den Islands und weiteren Städten buchen.
  • Algoquin National Park: Wer ein Auto hat, sollte auf alle Fälle den Nationalpark besichtigen.
  • Kanada’s Wonderland: Kanadas Wonderland liegt auch etwas außerhalb von Toronto und ist eigentlich ohne Auto nur schwer zu erreichen.

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Shoppen in Toronto:

  • Yonge Street: Die Yonge Street ist die größte Straße der Stadt und kaum zu übersehen. Es gibt dort einen riesigen H&M, Urban Outfitters, American Apparel und noch viel mehr.
  • Tronto Eaton Center: Ein Shopping Center auf der Yonge Street, das sich über drei Stockwerke erstreckt. Als wir dort waren hat gerade der Nordstrom (ähnlich wie Kastner) eröffnet. Zahlreiche Shops wie Forever 21, Zara, Victoria Secret, Fossil und viele mehr.
  • Bloor Street: Die Bloor Street befindet sich im Norden und war eines meiner Highlights in Sachen Shopping, anfangs gibt es noch Shops wie Gucci, Prada, Zara und Co. dann kommen aber viele kleine Boutiquen und Accessoire- bzw. Souvenir Shops.
  • Queen Street: Laut einer Verkäuferin die Straße in Sachen Shopping. Ähnlich wie die Bloor Street – in einem Shop konnte ich Teile von des petite hauts entdecken – eines meiner Lieblingslabel.
  • Distillery District Auch für Shopping Muffel ein Besuch wert! Aus einem riesiges Brauhausareal wurde ein Zentrum für Designer und junge Leute – in mitten befindet sich ein Vom Fass (wir waren sehr überrascht!)

Essen in Toronto:

  • Poutine: Pommes mit Mozzarella und Bratensauce – gibt es wirklich überall.
  • Biever Tales: Frittierter Germteig (wie Strauben) mit Schokolade, Smarties und Co verfeinert – gibt es am Hafen.
  • Iced Cup: Ein riesiger Eiskaffe – gibt es auch fast überall.
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Fazit:

Toronto ist eine wirklich schöne Stadt, aber ich denke, dass vier Tage zum Besichtigen reichen (Außer man möchte in wirklich jedes Museum). Wer sich länger in Kanada aufhalten möchte, könnte auf alle Fälle noch weitere Städte besuchen (Kingston, Montreal, Quebec liegen in der Nähe). Die Wochenkarte für die U-Bahn hätte sich für uns auf alle Fälle nicht ausgezahlt, aber wenn man vor hat wirklich viel mit der U-Bahn zu fahren, sollte man sie kaufen. Da wir eigentlich alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichten, haben wir uns auch gegen eine Hop on Hop Off Tour entschieden, für jene, die nicht so viel gehen möchten, wäre es eine gute Alternative.

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Tipps und Tricks:

  • Kanadier sind wirklich freundlich, wer einen coolen Insider-Tipp für Toronto wissen möchte, fragt am besten direkt nach!
  • Die Steuer wird erst beim Bezahlen dazugerechnet. Also alle Preise sind exklusive – immer bedenken!
  • Wer zu die Toronto Islands möchte, sollte in der Früh hin – weniger Leute auf der Fähre und auf der Insel.
  • Eine tolle Aussicht – gratis!!! – auf die Skyline gibt es auch vom Billy Bishop Toronto City Airport.
  • Ein Baseball-, Football- oder Eishockey-Spiel ist Pflicht, wenn man die Stadt besucht. Wer dafür kein Geld bezahlen möchte, geht am besten am Sonntag in den Park, dort spielen vor allem Kinder- und Jugendsportmannschaften Baseball.

8 Gedanken zu „Toronto – die Stadt der Eichhörnchen

  1. Lucie sagt:

    Lieben herzlichen Dank für die Kurzbiografie von Toronto. Ich finds sehr spannend dass du der Stadt nur vier Tage gibst 😉 ich melde mich einfach nach meinem Besuch mit meinen ersten Eindrücken ebenso via Blog 😉 mal sehen was meine Findings sind … ich fahre natürlich voll auf das Gallery hopping ab und werde viele viele Museen besuchen Cheers, Lucia

    • lhoellebauer sagt:

      Also natürlich kannst du auch länger in der Stadt verbringen – kommt ja auch immer darauf an was man macht und welcher Reisetyp man ist, aber für mich wären vier Tage ausreichend (natürlich ohne all die Trips, die ich auswärts gemacht habe). Ich bin schon gespannt auf deinen Beitrag und wünsche dir natürlich viel Spaß in Toronto!

  2. S.Mirli sagt:

    Oje, gerade erst aus dem Urlaub zurück und schon packt mich wieder das Reisefieber. Ich will ja auch unbedingt gerne einmal nach Kanada und natürlich auch Toronto und bitte wiiiie herzig ist das Eichhörnchen, ich hab ja noch nie so schwarze gesehn, einfach goldig. Ich freu mich so sehr, dass du so eine wundervolle Zeit hattest und wenn es dann bei mir soweit ist, weiß ich ja, woher ich mir alle Tipps hole, so ein toller und informativer Beitrag. Ich wünsche dir noch einen ganz feinen Nachmittag, alles Liebe und gaaanz liebe Grüße, x S.Mirli ! (http://www.mirlime.com)

    • lhoellebauer sagt:

      Danke für deine lieben Worte! Die Eichhörnchen haben uns auch total fasziniert und sie waren soo zahm!
      Torotno bzw. Kanada ist auf alle Fälle eine Reise wert, Tipps und Tricks gibt’s natürlich auf meiner Seite uund auch direkt bei mir wenn du obendrauf noch etwas brauchst!
      Liebe Grüße!

  3. Anita sagt:

    Dein Blog ist total toll, liebe Lisa. Es gefällt mir, dass du sehr modebewusst bist, und vor allem zu Kleidung greifst, die zu dir und deinem Typ passt und du nicht irgendwelchen Trends nacheiferst und dasselbe bloggst, wie hunderte andere FashionbloggerInnen bei uns in Österreich. TOP!
    Vielen Dank für die super Toronto-Tipps. Das ist nicht gut für mein ständiges Fernweh – gar nicht gut 😉

    • Lisa Höllebauer sagt:

      Hach danke für das liebe Lob, das motiviert mich sehr und zeigt, dass ich schon die richtige Richtung einschlage.
      Ich lese deinen Blog übrigens auch sehr gerne! Du zeigst, dass man manchmal gar nicht weit fahren muss, um richtig schöne Plätze zu erleben.
      Alles Liebe Lisa

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